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Es gibt viele Stellschrauben, um Wertverluste im Nachlassfall zu reduzieren …

… aber um ein Vermögen über Generationen zu erhalten, muss man sie nicht nur kennen, sondern zusammen denken.

Regelungen anpassen, Zugänge sichern oder Verantwortungen kommunizieren – jeder Schritt, der den Nachkommen Orientierung gibt, ist wertvoll!

Aber wenn es darum geht, den Nachlass zu optimieren und Vermögen grundsätzlich anders zu strukturieren, hängt der Erfolg maßgeblich von der persönlichen Lebenssituation ab.

Denn hier liegt die Herausforderung im Zusammenspiel und der einzigartigen Kombination von Informationen.

Wer nur einzelne Stellschrauben betrachtet, kann Zusammenhänge übersehen oder Entscheidungen treffen, die an anderer Stelle unerwünschte Folgen haben. Familiensituation, Vermögen, rechtliche Rahmenbedingungen, persönliche Ziele und relevante Informationen sollten deshalb gemeinsam im Rahmen einer strukturierten Nachlasskontrolle betrachtet werden.

Die 6 Perspektiven der Strukturierten Nachlasskontrolle

Erst wenn alle Perspektiven zusammen betrachtet werden entstehen klare Entscheidungen und optimierte Lösungen.

Individueller Familienkontext

Strukturierte Nachlasskontrolle beginnt mit dem Verständnis des individuellen Familienkontextes. Dazu gehört die Frage, welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten und welche Standardfolge ohne eigene Regelungen eintreten würde.

„Das betrifft mich.“

Strukturierter Datenkontext

Finanzielle Vermögenswerte, Verpflichtungen sowie persönliche und emotionale Werte werden in einer gemeinsamen Struktur erfasst und zu einer übersichtlichen Gesamtdarstellung zusammengeführt.

„Nur ich kann das vollständig zusammentragen.“

Bewerteter Finanzkontext

Die erfassten Nachlasspositionen werden finanziell bewertet. Dadurch entsteht die Grundlage für eine faire, realistische und rechtlich saubere Verteilung des Nachlasses.

„Die Auswirkungen sind erheblich.“

Szenarienplanung

Die Nachlassplanung wird um Folge- und Ersatzregelungen ergänzt. Dadurch kann bereits heute festgelegt werden, wer welche Informationen bekommen soll, wenn vorgesehene Erben oder Begünstigte wegfallen.

„Das lässt sich auf Papier nicht sinnvoll abbilden.“

Optimierte Verteilung

Auf Basis der rechtlichen Ausgangssituation, der finanziellen Bewertung und der persönlichen Ziele können vorhandene Gestaltungsspielräume genutzt werden, um die zukünftige Verteilung des Nachlasses aktiv zu gestalten.

„Auch im Todesfall gilt: Es gibt Regeln - aber sie ermöglichen Gestaltung.“

Informationsverteilung

Abschließend wird der Zugriff strukturiert, abgesichert und an Bedingungen geknüpft, sodass die Informationen zur richtigen Zeit die richtigen Personen erreichen - ohne manuellen Eingriff.

„Mein Nachlass ist unter Kontrolle.“

Es gibt Ansätze, die einzelne Elemente der Strukturierten Nachlasskontrolle adressieren, aber: zentrale Bausteine fehlen, existieren nur isoliert oder erfolgen manuell.
Kaum ein System hat den Nachlass-Fall im Fokus.

Überblick über bestehende Ansätze:

Individueller Familienkontext

Nicht vorhanden

Der individuelle Familienkontext bildet die Grundlage nahezu aller Nachlassfragen. Trotzdem existieren praktisch keine Softwarelösungen für die Nachlassplanung, die Familienverhältnisse, Güterstände, bestehende Regelungen und weitere Einflussfaktoren strukturiert erfassen und als Ausgangspunkt für weitere Planungs- und Entscheidungsprozesse nutzen.

Strukturierter Datenkontext

Fragmentiert

Die Bestandteile des Nachlasses werden meist in getrennten Systemen, Dokumenten und Informationsquellen verwaltet.

Zwar existieren Lösungen, die eine zentrale Erfassung von Nachlassinformationen ermöglichen. Ein vollständiges und zusammenhängendes Gesamtbild entsteht jedoch häufig nicht.

Dadurch fehlt eine zentrale und vollständige Gesamtsicht, die für Transparenz, Bewertung und spätere Gestaltungsentscheidungen erforderlich ist.

Bewerteter Finanzkontext

Fragmentiert

Ohne eine vollständige Gesamtsicht des Nachlasses ist eine belastbare finanzielle Bewertung kaum möglich.

Vermögenswerte und Verpflichtungen werden häufig isoliert betrachtet, ohne ihre Auswirkungen auf den gesamten Nachlass sichtbar zu machen.

Optimierte Verteilung

Fragmentiert / analog

Die Optimierung der Nachlassverteilung erfolgt heute überwiegend im Rahmen individueller Beratung. Die Erarbeitung möglicher Gestaltungsoptionen erfolgt jedoch meist manuell und auf Basis der Informationen, die im Gespräch vorliegen. Familien-, Daten- und Finanzkontext können bereits im Vorfeld wichtige Gestaltungsspielräume aufzeigen und die Vorbereitung eines Beratungsgesprächs erheblich erleichtern.

Szenarienplanung

Nicht vorhanden

Die Nachlassplanung endet häufig bei einer einzelnen Zielverteilung. Wer an die Stelle eines vorgesehenen Erben oder Begünstigten tritt, wenn dieser nicht mehr zur Verfügung steht, wird dagegen nur selten strukturiert geplant. Gerade bei mehreren voneinander abhängigen Personen können dadurch erhebliche Unsicherheiten entstehen.

Informationsverteilung

Fragmentiert / analog

Bestehende digitale Lösungen schaffen zunehmend Möglichkeiten, den Nachlassfall und die Weitergabe von Informationen abzubilden. Diese beschränken sich jedoch meist auf einzelne Systeme oder Informationsbereiche und sind nur selten miteinander verknüpft. Analoge Informationen bleiben zudem häufig unberücksichtigt, sodass keine durchgängige und vollständige Informationsverteilung entsteht.

Aus diesem Grund haben wir ein System entwickelt, das erstmals alle Elemente der Strukturierten Nachlasskontrolle in einer integrierten Lösung vereint - und damit einen neuen Standard schafft. Die Veröffentlichung von DigitalerNachlass.App ist für Oktober 2026 geplant.